🏳 Wien · AT · 7 May 2026
Zwei ungewöhnliche Einbruchsfälle in Wien: Widerstand in Penzing und ein bewohnter Rohbau in Liesing
Der 7. Mai hielt für die Einsatzkräfte der Wiener Polizei gleich zwei außergewöhnliche und grundverschiedene Einbruchsdelikte in den Bezirken Penzing und Liesing bereit. Beide Fälle stechen durch ihre besonderen Tatumstände aus dem polizeilichen Alltag hervor.
Gewaltsamer Widerstand bei Supermarkteinbruch in Penzing
Im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing eskalierte ein Vorfall in einer Supermarktfiliale. Ein 50-jähriger Mann war gewaltsam in das Geschäft eingedrungen, wurde jedoch dabei überrascht. Als die alarmierten Polizisten den Tatverdächtigen festnehmen wollten, leistete dieser heftigen und aggressiven Widerstand. Er attackierte die Beamten physisch und verletzte dabei einen Polizisten. Dem verletzten Beamten und seinen Kollegen gelang es unter Aufbietung von Körperkraft dennoch, den Angreifer zu fixieren. Der 50-Jährige wurde festgenommen und wegen Einbruchs sowie Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.
Kuriose Besetzung: Einbrecher richtet sich in Liesinger Rohbau ein
Einen gänzlich anderen, beinahe skurrilen Einsatz erlebte die Polizei im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Ein Hauseigentümer wollte nach dem Rechten auf seiner Baustelle sehen und betrat den Rohbau seines Einfamilienhauses. Dort stieß er auf einen 31-jährigen Mann, der sich im unfertigen Gebäude wohnlich eingerichtet hatte. Der Einbrecher hatte nicht nur Matratzen und Möbel in den Rohbau geschafft, sondern diesen auch liebevoll mit diversen Zimmerpflanzen dekoriert, um dort ungestört zu leben. Der verblüffte Eigentümer verständigte die Polizei. Die Beamten trafen den illegalen Bewohner an und nahmen ihn wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung fest.
Sources : meinbezirkat · viennaat · kurierat
