🏳 Kerzers · CH · 12 Jun 2026
Kerzers FR: Bewohnerin überrascht Einbrecher – Polizeihund fasst Trio
Einen gehörigen Schreck, aber auch große Entschlossenheit bewies am Mittwoch (10. Juni 2026) eine Hausbewohnerin in Kerzers im Kanton Freiburg. Gegen Mittag ertappte sie in ihren eigenen vier Wänden gleich mehrere Eindringlinge auf frischer Tat. Statt in Panik zu verfallen, gelang es der Frau, die Einbrecher in die Flucht zu schlagen und umgehend die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg zu verständigen.
Grenzübergreifende Fahndung und tierischer Spürsinn
Die Behörden reagierten blitzschnell. In enger Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Waadt und Bern zogen die Freiburger Kräfte sofort ein großräumiges Suchdispositiv um den Tatort auf. Den entscheidenden Durchbruch bei der Fahndung lieferte schließlich die feine Nase eines ausgebildeten Polizeihundes. Der Vierbeiner nahm die Fährte der Flüchtigen auf und führte die Beamten zielsicher in die Nähe des ehemaligen Schießstandes von Kerzers, wo sich die Täter versteckt hielten.
Dort konnten die Polizisten drei Männer widerstandslos festnehmen. Nach offiziellen Angaben handelt es sich bei dem Trio um einen 36-jährigen Libyer sowie zwei Algerier im Alter von 31 und 34 Jahren. Bei der Durchsuchung der Verdächtigen stießen die Einsatzkräfte auf Bargeld sowie Schmuckstücke, die eindeutig dem Opfer zugeordnet werden konnten. Das Diebesgut wurde sichergestellt. Das Opfer blieb bei der unliebsamen Begegnung glücklicherweise körperlich unversehrt. Die drei mutmaßlichen Einbrecher wurden auf den Polizeiposten überführt, vorläufig inhaftiert und müssen sich nun vor der zuständigen Staatsanwaltschaft verantworten.
Prävention: Richtiges Verhalten bei einem Einbruch
Die Bewohnerin in Kerzers hat glücklicherweise keine körperlichen Schäden davongetragen. Die Polizei rät jedoch zu höchster Vorsicht, falls man Täter im eigenen Haus überrascht:
- Sicherheit geht vor: Vermeiden Sie unbedingt jegliche körperliche Konfrontation. Einbrecher unter Stress können unberechenbar und gewalttätig reagieren. Der Schutz von Leben und Gesundheit ist wichtiger als materielle Werte.
- Präsenz markieren: Machen Sie durch lautes Rufen, das Einschalten von Licht oder das Verursachen von Lärm auf sich aufmerksam. Meistens suchen Täter bei Entdeckung sofort das Weite.
- Rückzug: Flüchten Sie nach Möglichkeit aus dem Haus oder schließen Sie sich in einem Raum mit einem Telefon (oder Handy) ein. Verwehren Sie den Tätern nicht den Fluchtweg.
- Polizei alarmieren: Wählen Sie schnellstmöglich die Notrufnummer 117. Prägen Sie sich, sofern gefahrlos möglich, das Aussehen der Täter, ihre Fluchtrichtung und eventuell genutzte Fahrzeuge (Marke, Farbe, Kennzeichen) ein.
Quellen:
Sources : swissinfoch · nauch
