🏳 Ried · CH · 13 Jun 2026
Fünf Franzosen nach spektakulärem Waffendiebstahl in Ried gefasst
Ein Einbruch in ein Waffengeschäft im Kanton Schwyz hat in der Nacht auf Samstag für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Geschäftsräumen in Ried und entwendeten dabei gezielt Schusswaffen. Dank einer schnellen, überkantonalen Fahndung konnte jedoch ein beachtlicher Ermittlungserfolg verzeichnet werden: Fünf Tatverdächtige sitzen mittlerweile in Haft.
Der Einbruch in den frühen Morgenstunden
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 3 Uhr morgens. Die Einbrecher drangen mit erheblicher Gewalt in das Gebäude ein, verursachten entsprechenden Sachschaden und machten sich gezielt an den Auslagen und Lagerbeständen des Geschäfts zu schaffen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler erbeuteten die Kriminellen mehrere Waffen sowie diverses Waffenzubehör. Unmittelbar nach der Tat gelang den Tätern zunächst unerkannt die Flucht mit ihrer gefährlichen Beute.
Schneller Zugriff in Zürich
Die Schwyzer Polizei reagierte umgehend und löste noch in der Nacht umfassende Fahndungsmaßnahmen aus. Diese schnelle Reaktion führte bereits im Laufe des Samstagmorgens zum Erfolg, und zwar über die Kantonsgrenzen hinweg. Die Kantonspolizei Zürich konnte im Zürcher Stadtgebiet fünf Personen aufspüren und festnehmen. Laut offiziellen Angaben handelt es sich bei den Verhafteten um eine Gruppe junger Männer französischer Nationalität im Alter zwischen 19 und 21 Jahren.
Die fünf Franzosen stehen unter dem dringenden Verdacht, den Einbruch in das Waffengeschäft in Ried verübt zu haben. Inwiefern die Täter planten, die gestohlenen Waffen außer Landes zu schmuggeln oder für andere Straftaten zu nutzen, ist nun zentraler Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Leitung der weiteren Ermittlungen übernommen. Im Fokus stehen nun die genaue Rekonstruktion des Tathergangs, die Sicherstellung aller entwendeten Waffen sowie die exakte Bezifferung des entstandenen Sachschadens. Aus ermittlungstaktischen Gründen halten sich die Behörden mit weiteren Details zum Fall derzeit noch zurück. Der schnelle Fahndungserfolg zeugt jedoch von der Effizienz der polizeilichen Zusammenarbeit über Kantonsgrenzen hinweg.
Sources : nauch
