🏳 Lausanne · CH · 20 Nov 2025
Bewaffneter Überfall auf das Römische Museum in Lausanne
Am Donnerstag, dem 20. November 2025, ereignete sich im Römischen Museum von Lausanne (Musée romain de Lausanne-Vidy) ein folgenschwerer bewaffneter Raubüberfall. Das Museum, das für seine wertvollen Funde aus der römischen Antike bekannt ist, wurde am helllichten Tag attackiert. Die Tat löste einen Grosseinsatz der Polizei aus.
Kaltblütiges Vorgehen während der Öffnungszeiten
Die bewaffneten Täter drangen am Nachmittag in die Ausstellungsräume ein. Unter Androhung von Gewalt zwangen sie das anwesende Aufsichtspersonal und die wenigen Besucher, sich ruhig zu verhalten. Verletzte gab es glücklicherweise nicht, jedoch erlitten mehrere Personen einen schweren Schock und mussten psychologisch betreut werden.
Die Kriminellen zerschlugen gezielt mehrere Vitrinen und entwendeten wertvolle antike Münzen und Schmuckstücke aus der römischen Epoche. Aufgrund des historischen Werts der geraubten Gegenstände ist ein regulärer Verkauf auf dem freien Markt praktisch unmöglich. Experten befürchten, dass die Objekte in private Sammlungen im Ausland geschmuggelt werden sollen.
Grossfahndung eingeleitet
Unmittelbar nach dem Alarm riegelte die Kantonspolizei Waadt in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Lausanne das Gebiet um das Museum ab. Strassensperren wurden errichtet und die Grenzübergänge alarmiert. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte gelang den Tätern zunächst die Flucht in einem bereitgestellten Fluchtfahrzeug.
Die Ermittler werten derzeit das Videomaterial der Sicherheitskameras aus und befragen Augenzeugen. Das Römische Museum bleibt bis auf Weiteres für Besucher geschlossen, um die Spurensicherung nicht zu beeinträchtigen.
Sources : blickch
