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🏳 Zug · CH · 13 Oct 2025

Einbrüche nach Todesanzeigen: Stadt Zug reagiert mit Präventionsmassnahmen

Die Stadt Zug ergreift Massnahmen gegen eine besonders perfide Form der Kriminalität: Einbrüche, die gezielt während Beerdigungen verübt werden. Die Täter nutzen dabei Informationen aus öffentlich publizierten Todesanzeigen, um die verlassenen Häuser der trauernden Angehörigen auszurauben.

Diese pietätlosen Taten haben in der Bevölkerung grosse Bestürzung ausgelöst. Betroffene Familien mussten nach der Rückkehr von der Trauerfeier feststellen, dass ihre Privatsphäre durchwühlt und Wertsachen entwendet wurden. Die Täterschaft spekuliert bewusst darauf, dass während der in der Anzeige genannten Abdankungszeit niemand zu Hause ist.

Als Reaktion auf diese Vorfälle verstärkt die Zuger Polizei ihre Präsenz und sensibilisiert die Bevölkerung. Den Bürgerinnen und Bürgern wird geraten, in Todesanzeigen keine genauen Adressen zu nennen oder Nachbarn zu bitten, während der Abdankung das Haus im Auge zu behalten. Die Stadt Zug prüft zudem weitere Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene.

Sources : zugerzeitungch