← News

🏳 Arbon · CH · 13 Mar 2025

Stellenabbau bei Mubea in Arbon: «Es tut allen weh», sagt Mediensprecher Sven Bradke

Die Nachricht über den massiven Stellenabbau beim Automobilzulieferer Mubea im thurgauischen Arbon hat tiefe Betroffenheit ausgelöst. In einer offiziellen Stellungnahme äußerte sich Mediensprecher Sven Bradke zu den Entwicklungen und beschrieb die Stimmung unter den Beteiligten mit deutlichen Worten: «Es tut allen weh.» Die Entscheidung, Stellen abzubauen und Teile der pfoduktion einzustellen, sei das Resultat monatelanger Analysen und schmerzhafter Abwägungen gewesen, so Bradke.

Bradke betonte, dass der Schritt keineswegs leichtfertig beschlossen wurde, sondern eine bittere Notwendigkeit darstelle, um die verbleibenden Unternehmensteile langfristig zu sichern. Der Standort Arbon habe in den vergangenen Jahren immer wieder mit den schwierigen Bedingungen auf dem globalen Automobilmarkt gekämpft. Die Kombination aus steigenden Produktionskosten in der Schweiz und dem veränderten Einkaufsverhalten der großen Automobilhersteller habe den Handlungsdruck letztlich so weit erhöht, dass ein Festhalten am bisherigen Kurs wirtschaftlich nicht mehr vertretbar gewesen sei.

Die Priorität liege nun darauf, das Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern fair und transparent zu gestalten. Bradke versicherte, dass Mubea seiner sozialen Verantwortung nachkommen werde. Es werde intensiv an einem umfassenden Sozialplan gearbeitet, um die betroffenen Angestellten bei der Neuorientierung zu unterstützen. Gleichzeitig wolle man alles daransetzen, den verbleibenden Betriebskern in Arbon zukunftsfähig aufzustellen und die dortigen Arbeitsplätze zu stabilisieren.

Sources : tagblatt.ch